Philosophie

Das Modell einer kybernetisch-interaktiven Medizin

Das Konzept der Klinik St. Georg basiert auf fünf (penta) miteinander verknüpften Regelkreisen:

Das Modell einer kybernetisch-interaktiven Medizin

Die Wechselbeziehung zwischen Körper, Umwelt, emotionalen Prozessen, sozioökologischen Interaktionen und geistigen Gesichtspunkten rücken dabei in den Mittelpunkt der Betrachtung. Unser Behandlungskonzept entspricht deshalb einer Medizin, die keine Krankheit isoliert sieht, sondern als Ergebnis eines gegenseitigen Einflusses von sozialer, biologischer, physikalischer, geistiger Umwelt und des Menschen selbst betrachtet. Es gibt also nicht "die" Krankheitsursache. Ursachen sind vielfältig und verstärken sich gegenseitig bis zum Ausbruch der Krankheit.
Interaktive Medizin ist dabei die Bereitschaft, den Patienten mit verschiedenen, sorgfältig aufeinander abgestimmten Therapien zu behandeln. Diese ermöglichen es ihm, neue Sichtweisen und neue Wege aus der Krankheit zu erleben und damit auch die Behandlung zu optimieren. Das gesamte therapeutische Team ist deshalb einer kybernetisch integrativen Therapie verpflichtet. Alle unsere Mitarbeiter bilden ein Team, in dem neben Ärzten, Psychologen, Paar-, Familien-, Sozio- und Sozialtherapeuten auch Gestaltungstherapeuten, Körpertherapeuten, Krankenschwestern und Pfleger die Patienten verstehen lernen und ihre Integration in die Klinik ermöglichen.
Unsere Erfahrung zeigt, dass diese interdisziplinäre methodenintegrative Behandlung nachhaltig positive Veränderungen in einem akuten Behandlungsablauf bewirkt. Und das bei einem deutlich geringeren Zeitaufwand als bei anderen Verfahren.